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Bouya : Per Konsole auf die Ouya #tt Session 2014/02/27

Die Ouya verfügt, wie die meisten eingebetteten Systeme, über einen seriellen Port direkt auf der Hauptplatine, über den Boot-Loader und Linux-Kernel ein-/ausgeben. Der Port läuft auf einem Pegel von 3,3 Volt (TTL-Pegel), RS232-Kabel oder USB-Adapter kann man also nicht direkt anschließen – man benötigt einen Pegelwandler. Ein Sockel ist nicht aufgelötet, lässt sich aber leicht nachrüsten bzw. man kann einfach vier Käbelchen für den Pegelwandler auf die Platine löten.
So kann es aussehen:


Bild von http://www.ouya-mods.com/
Dazu öffnet man die Ouya zunächst fachgerecht (siehe iFixit.com).
Neben dem Kühlkörper finden sich vier Löcher, die mit J3 bezeichnet sind. Dabei handelt es sich um +3.3V, TX, RX und GND.
Verbindet man diese vier Pins unter Zuhilfenahme eines 3,3V-Pegelwandler an einen seriellen Port, so kann man z.B. mithilfe von minicom oder Putty die Ausgaben des Bootloaders und des Linux-Kernel verfolgen (115200 8N1).

Eine Shell wird offenbar nicht geladen, auf Eingaben scheint die Ouya über den seriellen Port auch nicht zu reagieren. Die Ausgaben sind aber sehr hilfreich zum besseren Verständnis der Hardware und zur Konfiguration eines passenden Linux-Kernels. Nächster Schritt ist, einen Custom-Kernel zu booten und vielleicht ein Debian von USB-Stick zu booten.